Betreff: [aktuelles@adfc-bo.de] Raritäten im Schilderwald
Von: Klaus Kuliga
Datum: 28.02.2013 12:30
An: aktuelles@adfc-bo.de
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Hallo liebe Freunde des Rad Fahrens in Bochum,
die WAZ Bochum hat eine kleine Serie gestartet: "Raritäten im Schilderwald". Heute war ein etwas verdrehtes Verkehrsschild aus Wattenscheid der Aufhänger. Vorher ging es bereits um das Stoppschild am Kreisverkehr Wiemelhauser Straße und ein Hinweisschild am Oveido-Ring oder so ähnlich.

Ich habe einen neuen Wettbewerbsbeitrag eingereicht: Der Schilderwald an der Ecke Wattenscheider und Goldhammer Straße. (Siehe Anhang).
Wenn man sich das in Ruhe ansieht, gewinnt man den Eindruck, das die Stadt Bochum von Radfahrern intellektuell schlicht überfordert ist.

Dazu habe ich fünf Fragen gestellt:
Schauen Sie sich doch einmal den unentwirrbaren Schilderwald auf dem beigefügten Foto an. Das kann niemand mehr verstehen - ganz bestimmt kein Radfahrer.

1. Die Wegweisung geht nach links (Bochum Wiemelhausen und Weitmar) - Die vorgeschriebene Fahrtrichtung ist: rechts. Wie denn nun?
2. Direkt hinter dem Stoppschild steht: Vorfahrt achten. Ja, was denn nun?
3. Wenn man stoppt, muss man rechts abbiegen, wenn nicht, darf man in alle Richtungen?
4. Es gibt ein Schild Radweg, benutzungspflichtig, aber wo ist da ein Radweg?
5. Gegenüber gibt es einen Gehweg, der für Radfahrer freigegeben ist. Für Fußgänger ist der Weg gesperrt - für Radfahrer nicht. Die enden am Bauzaun. Was dann?

Wer alle Fragen richtig beantworten kann, darf sich zur Führerscheinprüfung anmelden.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Kuliga

Vorsitzender ADFC Bochum e.V.
Kuliga@adfc-bo.de
(0234) 33 74 13

Diese Stadt muss sich bewegen - am besten mit dem Rad.

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