Betreff: [aktuelles@adfc-bo.de] Fahrrad-Demo in Bochum am Samstag!
Von: Klaus Kuliga
Datum: 11.04.2013 12:07
An: aktuelles@adfc-bo.de
Reply-to:
aktuelles@adfc-bo.de

Hallo liebe Freunde des Rad Fahrens in Bochum,

noch einmal eine Erinnerung und ein Aufruf zum Mitmachen:
Fahrrad-Demo in Bochum am Samstag, 13.4., 14 Uhr ab Bochum Hbf.

Von Werner Elbrecht erhielt ich dazu einen doppelt interessanten Hinweis:

1. Der "Londoner ADFC" namens LCC hat Anfang 1012 eine große Kampagne gestartet: "Love London, Go Dutch". Der Durchbruch kam jetzt:

http://lobby.ig-fahrrad.org/lessons-from-britain-2-love-london-go-dutch-the-big-ride/ (deutscher Artikel aus Wien)

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=au&dig=2013%2F04%2F06%2Fa0174&cHash=8f0495b644c6343a7ba75ab8f5ba79f2

2. Die Londoner haben sehr gründlich recherchiert und herausgefunden, dass Radfahrer im Fahrradland Holland noch Anfang der 1970er auch nicht besser dran waren, als in England (oder Deutschland):

Der Slogan der Holländer hieß damals ‘Stop de Kindermoord’!

Der LCC sagt dazu (frei übersetzt):
"Bemerkenswert ist, dass das Rad fahren in den beiden Ländern eine ziemlich ähnliche Geschichte hat. Vor dem Zweiten Weltkrieg war das Fahrrad in beiden Ländern das vorherrschende Transportmittel. Erst in den 1950ern und 1960ern ging es rasant abwärts, als die Massenmotorisierung begann. Die Entwicklung verlief in beiden Ländern weitgehend parallel bis in die 1970er, als die Verkehrspolitik in ganz unterschiedliche Richtungen ging. Erst damals begannen die Verkehrsplaner in Holland mit der Umsetzung der Maßnahmen, die die Holland erst zur Fahrradnation Nr. 1 machen sollten."

Angefangen hat in Holland alles mit dem, was die AGFS heute Nahmobilität nennt: die fußgänger- und fahrradfreundliche Gestaltung des Wohnumfeldes im Nahbereich: "to create large areas of people-friendly streets".

Nachlesen (in Englisch):
http://lcc.org.uk/pages/holland-in-the-1970s

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Kuliga

Vorsitzender ADFC Bochum e.V.
Kuliga@adfc-bo.de
(0234) 33 74 13

Diese Stadt muss sich bewegen - am besten mit dem Rad.

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