Betreff: [aktuelles@adfc-bo.de] Die Spitze des Eisbergs?
Von: Klaus Kuliga
Datum: 01.06.2013 08:34
An: aktuelles@adfc-bo.de
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aktuelles@adfc-bo.de

Hallo liebe Freunde des Rad Fahrens in Bochum,
da gab es noch nie, so weit ich mich erinnern kann. In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die WAZ gleich von drei Unfällen in Bochum, bei denen Radfahrer das Opfer waren.

Am vergangenen Montag gab es gleich zwei Unfälle, bei denen Autofahrer einen Radfahrer mit ungenügendem Abstand überholt haben. Beide Radfahrer stürzten und wurden verletzt.

Ein Unfall ereignete sich auf der Wuppertaler Straße, der andere in Hordel, Günnigfelder Straße.

Beide Unfälle wurden von Frauen verursacht, in beiden Fällen begingen die Fahrerinnen Unfallflucht.

Der dritte Unfall passierte am Steinring, Ecke Querenburger Straße. Eine Autofahrerin - die dritte - nahm einem Radfahrer die Vorfahrt.
Diese Ecke ist alles andere als übersichtlich gestaltet. Gerade für Radfahrer ist die Verkehrsführung hier chaotisch.

Was lernen wie daraus? Die Rüpel sitzen im Auto und es sind Frauen.

Heißt da nun, das Rad fahren in Bochum gefährlicher wird?
Wohl kaum. Eher sind einfach mehr Radfahrer unterwegs. Die Stadt Bochum ist allerdings in der Pflicht, sicheres Rad fahren zu ermöglichen, indem sie die Straßen fahrradfreundlich gestaltet.

Überholen mit unzureichendem Seitenabstand ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine ernst zu nehmende Gefahr. Radfahrer können sich nur schützen, indem sie selbst den nötigen Raum beanspruchen und nach rechts einen großzügigen Abstand wahren.



Mit freundlichen Grüßen
Klaus Kuliga

Vorsitzender ADFC Bochum e.V.
Kuliga@adfc-bo.de
(0234) 33 74 13

Diese Stadt muss sich bewegen - am besten mit dem Rad.

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