Betreff: [aktuelles@adfc-bo.de] Auf den Alpen ist ein Radweg
Von: Klaus Kuliga
Datum: 29.08.2013 10:58
An: aktuelles@adfc-bo.de
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aktuelles@adfc-bo.de

Hallo liebe Freunde des Rad Fahrens in Bochum,

am 10. August 2013 berichtete die WAZ Bochum in einem groß aufgemachten Artikel über Aufregung in einem Kleingartenverein: „Kleingärtner ärgern sich über rasende Radler.“

Wieder einmal ist von "rasenden" Radlern die Rede, die "mit einem Affenzahn" durch die Kleingartenanlage "brettern". Das ist - wie so oft - gnadenlos übertrieben. Anscheinend ist die reflexartige Diskriminierung der Radfahrer nicht aus den Köpfen zu kriegen. Haben Kleingärtner immer Recht, sobald sie den Mund aufmachen? Die einseitige und voreingenommene Berichterstattung zu diesem Thema ist ein echtes Ärgernis. Mit dem ADFC hat die WAZ bis heute nicht über das Thema gesprochen.

Für die Verbindung zwischen Lothringen- und Springorum-Trasse ist eine Wegführung notwendig, die sowohl dem Sicherheitsbedürfnis der Radfahrer als auch der Fußgänger Rechnung trägt. Wegsperren sind dabei keine Lösung. Eine autofreie Führung des Radverkehrs hat hier höchste Priorität. Einzige Alternative zu einem Geh- und Radweg durch die Grünfläche wäre eine durchgehende Fahrradstraße zwischen Buselohstraße und Goerdtstraße. Es wäre die erste in Bochum.

Übrigens: Durch die Kleingartenanlage „Am Dückerweg“ führt seit 25 Jahren eine Radroute des Pilotprojekts radwege- und Beschilderungsplan Bochum. Genauso lange ist die Strecke schon auf der Freizeitkarte Bochum eingezeichnet. Von rasenden Radlern, die dort Kinder überfahren, ist nichts bekannt.

Die Stellungnahme des ADFC Bochum zu dem Artikel liegt der WAZ seit dem 10. August vor. Reaktion: keine.

Mehr zum Thema auf www.adfc-bo.de

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Kuliga

Vorsitzender ADFC Bochum e.V.
Kuliga@adfc-bo.de
(0234) 33 74 13

Diese Stadt muss sich bewegen - am besten mit dem Rad.

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