Umlaufschranke am Ümminger See

Umlaufschranke auf dem Weg zum Ümminger See 2010.
2010: Labyrinthischer Weg übers Gleis

Umlaufschranke auf dem Weg zum Ümminger See 2011.
2011: Ein Ast abgesägt

Fortschritt durch Rückschnitt

Und es geht doch. Fortschritt durch Rückschnitt führt in diesem Fall dazu, dass die Umlaufschranke auf dem Weg zum Ümminger See wieder einigermaßen verträglich daherkommt. Der Gitterverhau Marke Deutsche Bahn ist keineswegs gottgegebenes Schicksal, sondern nur eine alte Angewohnheit der DB.

Auf hartnäckige Nachfrage des ADFC Bochum brachte die Bochumer Verwaltung in Erfahrung, dass es keinerlei Vorschrift gibt, an Bahnübergängen unpassierbare Umlaufschranken zu installieren. Die Bahn macht es so, "weil wir das schon immer so gemacht haben". Deshalb konnten sich die beiden Parteien auch ziemlich bald darauf einigen, auf den beiden Seiten je einen Ast der Umlaufschranke abzusägen.

Bei Dieters Montagstour am Ostermontag kamen die fünfzig Aufrechtfahrer plus ein Liegeradradler jedenfalls ohne große Verzögerungen durch das Hindernis. Auch Kinderwagen und ähnliches sind jetzt kein größeres Problem mehr.

Die beiden Bilder zeigen im Vorher-Nachher Vergleich: April 2010 und April 2011.

So einfach kann es sein - wenn der ADFC nicht locker lässt.